„Fünf-Sterne-Hotel“, gebucht für die „Ewigkeit“ auf dem Nordfriedhof Düsseldorf

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Foto: postmortal.de - Bernd Bruns -

Eine außergewöhnliche  Grabstätte mit noch zwei freien Plätzen, entdeckt auf dem Nordfriedhof in Düsseldorf.  Noch vor wenigen Jahren wäre ein solch erfrischend „schrilles“ Gemeinschaftsgrab von den Friedhofsbürokraten und amtlichen Kulturwächtern nicht genehmigt worden. Doch inzwischen haben sich die Bürger Gestaltungs-Freiräume auf den deutschen Friedhöfen erkämpft.  Hier ein älterer Artikel des SPIEGEL zu dieser Thematik.

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4 Gedanken zu „„Fünf-Sterne-Hotel“, gebucht für die „Ewigkeit“ auf dem Nordfriedhof Düsseldorf“

  1. Das „Fünf-Sterne-Hotel“ ist wirklich eine, wenn nicht die größte Ausnahme, die ich bislang gesehen habe in Bezug auf Grabsteingestaltung. Ich persönlich finde es toll das es immer mehr Behörden zulassen, seine oder die Grabstätte der verstorbenen Liebsten so zu gestalten wie man möchte. Leider ist das hier dann doch eher die große Ausnahme. Es ist wirklich von Friedhof zu Friedhof verschieden. Tolle Artikel hier, die mir wieder neue Denkanstöße geben. Weiter so ! LG

  2. Ob die Verstorbenen im Leben auch solch einen hohen Stellenwert hatten, mag ich nicht beurteilen. Aber Schlichtheit und Einfachheit von Gräbern sind mir allemal lieber, als solch ein Protz!

    Lebendig werden die darin liegenden Personen auch nicht mehr. Zudem zeigt dieses Beispiel deutlich, wie auch in der Bestattung die 2-Klassen-Gesellschaft eingeführt wurde. Denn die anonymen Gräber nehmen aufgrund der hohen Friedhofsgebühren immer mehr zu! Leider!

    1. Die Thematik ist die Grabgestaltung nach den Vorstellungen der Trauernden. Vor allem müssen auch die Klassen in der Bundesbahn und anderswo abgeschafft werden. Schließlich sind doch nach linken Theorien alle Menschen gleich und müssen im politisch gesteuerten Kollektiv überall gleichgeschaltet werden…

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