Lebensende mit Stil

Transparenz in der Bestattungsbranche – Einblick und Durchblick für den Verbraucher, fair play im Sinne gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen.

Ein Gastbeitrag von Andrea Palinkas
CSR- und Unternehmensberaterin / www.KOIKOM.de

Ist das Bestattungswesen immer noch eine uneinnehmbare Bastion? Gestorben wird
immer, so heißt es im Volksmund, also muss man sich in dieser Branche um die
Nachfrage keine Sorgen machen. In den Untiefen der Bestatter-Foren wird dennoch
gemurrt. Da gibt es die Quereinsteiger, die an dem Milliardengeschäft mit dem Tod
partizipieren wollen. Jüngst schießen die neuen Unternehmen sowie Zweigstellen
etablierter Betriebe wie Pilze aus dem Boden, insbesondere in Regionen mit überalterter
Bevölkerung. Die Neuen fügen sich nicht so einfach in die zementierten Strukturen unter
Oberaufsicht des Bundesverbandes der Bestatter. Es wächst der Wettbewerb.
Wettbewerb bringt Bewegung. Wer sich dabei eher als Zuschauer versteht, sollte schnell
die Position wechseln, sonst rollt der Zug der Zeit über ihn hinweg. Früher konnten
Bestatter fast wie Angestellte vor sich hin arbeiten. Manche tun es noch heute.
Unternehmerisches Denken und Handeln war nur in Maßen gefragt. Es gab ein Angebot,
das hieß: Friedhof und Erdbestattung. Unter großem Widerstand wurde die Einäscherung
eingeführt Anfang des 19. Jahrhunderts und allmählich insbesondere in den Großstädten
durchgesetzt. Die Gegnerschaft der römisch-katholischen Kirche reichte bis in die 1960er.
Die Bestatterbranche tut sich offensichtlich schwer mit neuen Ideen.
Weitere Innovationen stehen im Raum, da die Rahmenbedingungen nicht so erstarrt sind,
wie die Strukturen unbeweglich erscheinen. Selbst in einer scheinbar krisensicheren
Branche. Längst haben die Bestatter für sich PR-Strategen eingesetzt, die sie in Kochund
Talkshows seriös und harmlos erscheinen lassen sollen. Werden doch in den
Medienberichten immer wieder einige Schwarze Schafe thematisiert, die dadurch die
ganze Branche in Verruf bringen. So klagen zumindest die Vertreter der Bestatter. Machen
sich die Journalisten, durchaus seriöser Zeitungen und Fernsehsender ihr Geschäft zu
einfach, indem sie sich seit Jahren immer wieder mit Hintergrundberichten nur auf
einzelne Missetäter beziehen?

Solche Aufreißer wie man derartiges im Fachjargon nennt, können vielleicht einmal
vorkommen, sofern das Thema leserrelevant erscheint, doch das Prinzip ist eher
Boulevardmedien zuzuordnen und nicht seriösem Journalismus, erst recht nicht über
Jahre hinweg. Hier geht es offensichtlich um mehr, nämlich um eklatante Missstände, die
offensichtlich nicht sein sollten. Anstatt lösungsorientiert die Missstände zu beseitigen wird
gern der Mantel des Schweigens oder die Schuldverschiebung als Reaktionsmuster
bemüht. Das Internet ist für Fallbeispiele ein ergiebiger Lieferant. Es ist ja so bequem, die
Verantwortung auf andere abzuschieben.

Einige der Dienstleister rund um das Lebensende haben sich von der Öffentlichkeit
unbemerkt zum Großunternehmen mit klassischen Strukturen entwickelt und machen
Umsätze in Höhe mehrstelliger Millionen Euro jährlich. Gern werden kleine Unternehmen,
die betriebswirtschaftlich und unternehmerisch nicht so kreativ sind, aufgekauft und vom
Erscheinungsbild erhalten. Der Kunde könnte ja abgeschreckt werden, wenn er sich
bewusst wird, dass das Versprechen des liebevollen sich Kümmerns weniger von
Nächstenliebe als vom Blick auf die rollende Münze getragen ist.
Das Vorgehen entspricht modernem Marketing und ist per se nicht verwerflich. Eine
eingeführte Marke und sei es nur das Geschäft auf dem Dorf, kennt man, zumindest
glaubt man das und vertraut ihr deshalb. Das bedeutet Geschäftsabschluss und
Kundenbindung. In anderen Branchen ist dieses längst ein alter Hut. Und für den Kunden
kann dies durchaus auch angenehm sein, gibt es doch etwas Orientierung in einer immer
komplexer werdenden Welt, zumindest die Illusion davon.

Ein Blick in den Alltag:
Ist ihr Frühstücksbrötchen noch vom Bäcker, der mitten in der Nacht aufsteht und aus
hochwertigen Zutaten das Produkt selbst von A-Z herstellt? Oder steckt vielleicht hinter
dem Markennamen bereits eine Großbäckerei, die mit viel Chemie nicht nur ihre
Geschmacksnerven sabotiert, sondern auch ihre Gesundheit?
Das Prinzip ist nicht verwerflich, kritisierenswert ist es dann, wenn keine Transparenz
herrscht in Bezug auf Hintergründe, die für den Verbraucher relevant sind. Der Kunde hat
ein Recht auf diese Transparenz. Er wird durch die Inanspruchnahme einer Dienstleistung
oder den Kauf eines Produktes mitverantwortlich und schlimmstenfalls Mittäter.
Stil statt still

In der Bestatterbranche ist das Thema Transparenz einer der großen kritischen
Bezugspunkte. Zum Einen bezieht sich die Kritik auf die Preisgestaltung. Findige junge
Unternehmer haben aus einem Hochschulprojekt heraus im Internet einen Preisrechner
etabliert und aus der Branchenkritik ein einträgliches Geschäft positioniert. Für Bestatter,
die sich der Preistransparenz verpflichten, wurde ein sehr einträglicher Wettbewerbsvorteil
geschaffen. Der Nutzer kann so Angebote vergleichen und den günstigsten Bestatter für
seine Bedürfnisse finden.
Der günstigste ist nicht zwangsläufig der Billigste und nicht immer der Qualitative. Auf
postmortal.de hat Herr Bruns sich über Jahre hinweg ehrenamtlich die Mühe gemacht und
die Missstände der Branche mit unzähligen Beispielen belegt, auch die positiven Seiten,
den Attacken seitens der Branche zum Trotz.
Nicht so einfach ist es für Herrn Emde, den Rebell aus München, der Furore mit seinen
ästhetischen Volx-Särgen gemacht hat. Wie der VW seinerzeit das für jeden
erschwingliche Auto sein sollte, soll sich jeder auf seinem letzten Weg einen soliden und
vor allem schönen individuellen Sarg leisten können. Das geht vorerst nicht mehr. Parallel
thematisiert sein Blog bestattungen-transparent.de eine fehlende Preistransparenz in den
Angeboten und Kalkulationen. Damit trat er offensichtlich auf den einen oder anderen Fuß
und sah sich vor Gericht wegen unlauterem Wettbewerb.
Diese Praxis, kritische Stimmen zum Schweigen bringen zu wollen, ist auch Herrn Bruns
nicht unbekannt. Hat er doch den Vorteil, nie ein Teil dieser Branche gewesen zu sein,
sondern die Stimme des kritischen Verbrauchers. Das Geschäft mit den schönen Särgen
ruht. Hoffentlich zum Wohle der Allgemeinheit nicht die Stimme von Herrn Emde. Er
möchte ein Transparenzsiegel etablieren und braucht dafür die Bestatter.
Mit etwas Recherche lassen sich Berichte finden, über Rechnungspositionen, die nicht
transparent sind und nicht über den Bestattungsrechner ermittelbar. Es soll vorgekommen
sein, dass Kerzen in Rechnung gestellt werden, die als neue Kerzen preislich angesetzt
waren, in der Realität werden diese Kerzen bei der nächsten Bestattung wieder verwendet
und wieder mit Neuwert in Rechnung gestellt. Das wäre in etwa vergleichbar mit dem
Bäcker, der sein Brot in Hälften verkauft und von jedem Käufer den Preis für das ganze
Produkt verlangt. Im Sinne der Transparenz und darüber hinaus im Sinne eines
verantwortlichen Umgangs mit Ressourcen und der Umwelt ist die Weiterverwendung der
Kerzen sogar begrüßenswert, wenn der Kunde informiert ist und entsprechend auch nur
den tatsächlich genutzten Anteil zahlt. Wer eine neue Kerze zahlt, sollte entsprechend
eine neue Kerze bekommen.

Gerne werden Kostenpositionen in überhöhte Sargpreise integriert. Verbrauchertäuschung
liegt dann vor, wenn wie im Blog bestattungen-transparent.de beschrieben, nicht
aufgeschlüsselt ist, dass dies ein Paketpreis darstellt und was darin enthalten ist. Der
Verbraucher hat nicht nur das Recht, zu erfahren, wofür er zahlt, sondern auch, ob er
diese Leistungen überhaupt in Anspruch nehmen will. Doch schon allein durch den Einsatz
des Bestattungskostenrechners ist es möglich, sehr viel Geld zu sparen, wie dort
ausgeführt wird.

Bestattungen.de wie auch bestattungsplanung.de und friedhofsgebühren.org sind Portale
der serial Entrepreneure Daniel Grötzinger, Sven Schmidt und Fabian Schaaf also
moderner Gründer, die ihre Geschäfte vorzugsweise im Internet betreiben.
Generell ist im Sinne von Transparenz für den Verbraucher zu beachten, dass er sich nicht
von so genannten Kundenmeinungen und -empfehlungen verleiten lässt, da Herr Müller
aus Berlin 2012 durchaus eine Kunstfigur aus der Feder des Portalbetreibers oder Autors
sein kann. Die Existenz und Seriosität der Aussagen dieser in der Werbung als
Testimonials bezeichneten Zeugen ist nicht überprüfbar, was ebenso für die Abbildungen
von Personen gilt. Fakes also Kunstfiguren als Testimonials sind eine verbreitete in den
Kreisen der Entrepreneure offen diskutierte Praxis, was es nicht seriöser macht. Hier gilt
wieder, dass der Verbraucher ebenso in der Pflicht ist, denn, was er weiß, macht ihn nicht
heiß!

Politik in der Pflicht

Rückendeckung bekommen die Verbraucher und die seriösen Unternehmen durch die
Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) unter Leitung von Frau
von der Leyen, die Anfang 2012 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung das Programm zur
Implementierung von CSR in KMU offiziell anschob. CSR, Corporate Social Responsibility,
basiert auf internationalen Vereinbarungen mit einer Reihe von Regeln, die für
Aktiengesellschaften verbindlich sind, für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
noch freiwillig. Seitens der EU nimmt der Druck zu, KMU mehr in die Pflicht zu nehmen.
Diese Regeln der CSR werden auch unter dem Begriff Nachhaltigkeit gerne umschrieben
und bedeuten letztlich nichts anderes als die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung
durch Unternehmen. Die Basis bilden drei Säulen: Ökonomie, Ökologie und Soziales.
Darauf fußen sieben Grundsätze wie: Rechenschaftspflicht, Transparenz, ethisches
Verhalten, Achtung der Interessen von Anspruchsgruppen, zu denen unter anderem die
Kunden gehören ebenso wie Lieferanten und Anwohner.
Achtung von Recht und Gesetzgebungen wäre ein weiteres Kriterium. Die
Gesetzgebungen rund um das Bestattungswesen sind mehr als antiquiert im Vergleich zu
zeitgemäßer Handhabung in Nachbarländern und darüber hinaus unangemessen. Sie sind
Ländersache und die Kommunen verdienen gut, wenn die Verordnungen wie die Pflicht
zur Erdbestattung erhalten bleiben. Etabliert hat sich zur Aushebelung dieser von Kunden
ungeliebten Vorgabe gar Kurioses.
Bestatter werden in ihrem komplexen Dienstleistungsangebot nun auch zu
Touristikunternehmern, die alles anbieten, von Trauerwandern bis zur Bestattungsreise
nach Tschechien, in die Schweiz oder für die Nordlichter attraktiv, das benachbarte
Holland.
Gab es nicht in den 1970ern hierzulande den Slogan: Wir wollen nicht mehr nach Holland
fahren?! Selbstverständlich beinhaltet dies keine Ressentiments gegen unsere reizenden
Nachbarn. Vielmehr deutet dies auf Missstände in der Gesetzgebung bei uns. Eine Urne in
der Schweiz für ein paar Tage vergraben, ein paar Formulare, die ihre Erdbestattung
bestätigen und schon kann die Asche von Tante Frieda auf den deutschen Kaminsims
reimportiert werden.
Auch hier geht es wieder um Transparenz. Die Länderhaushalte sind stark angeschlagen
und manch einer ist vom Pleitegeier umkreist, da möchte man auf die Einnahmen rund um
den Todesfall nicht verzichten. CSR gilt nicht nur für Unternehmen, sondern für alle
Organisationen gleichermaßen und somit nicht minder für die Politik.

30.07.2012
Andrea Palinkas
CSR- und Unternehmensberaterin / www.KOIKOM.de

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Umfrage zum Thema Totengedenken im Internet

Mein Name ist Anne (22) und ich schreibe momentan meine Bachelorarbeit zum Thema „Totengedenken im World Wide Web – Nutzungsbereitschaft von virtuellen Gedenkstätten bei Einwohnern von Klein – und Großstädten“.

In meiner Arbeit möchte ich untersuchen, ob die nun schon weit verbreiteten Trauerportale und virtuellen Friedhöfe nur einer skurrilen Erscheinung angehören oder ob sie in Zukunft sogar fester Bestandteil in den Angeboten der Bestattungsinstitute sein wird.

Weiterhin möchte ich herausfinden, ob die Nutzungsbereitschaft im Zusammenhang mit geografischen oder sozialen Merkmalen steht.
Deshalb möchte ich Sie bitten an meiner Umfrage teilzunehmen und so zu einer repräsentativen Aussage beizutragen.

Vielen Dank!

Hier der Link zu meiner Umfrage:

http://www.rationalsurvey.com/s/2695

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Der höchst seltsame “Suizid” der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig


Keiner, der diese real existierende und von politischer Korruption durchdrungene Pseudo-Demokratie namens BRD kennt, mag angesichts der bekannten Fakten, an die offiziellen staatlichen Verlautbarungen über den angeblichen Selbstmord der engagierten Berliner Jugendrichterin glauben.

Es lohnen sich Recherchen zu dem in weiten Teilen der Bevölkerung nicht plausiblen “Selbstmord” einer Richterin, ausgerechnet auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Einer politisch unabhängigen Frau, die mit ihren öffentlichen Aktivitäten der in Berlin agierenden bürgerfernen politischen Kaste höchst unangenehme Erkenntnisse bescherte. Insbesondere der unfähig und inkompetent anmutendenden SPD-Justizsenatorin, Gisela von der Aue, der die öffentlichen Klartext-Argumente der beliebten Richterin offenbar zuwider waren.

Diese unabhängige Richterin, mit ihrer bemerkenswerten Zivilcourage, wurde mit ihren fundierten publizierten Wahrheiten den realitätsfernen Polit-Akteuren offenbar zu gefährlich oder unbequem. Mit Mobbing-Methoden ließ sich die standhafte Juristin offenbar im politischen Raum und innerhalb des Justizapparates nicht mundtot machen. Im Gegensatz zu Staatsanwälten, die sich politisch leicht instrumentalisieren lassen, hat die Politik keinen Durchgriff auf unabhängige RichterInnen.

Mordmotive sind vor allem auch im Milieu von arabischen Großfamilien zu verorten, die mit ihrer organisierten Kriminalität inzwischen sukzessive ganze Straßenzüge oder gar Stadtteile unter ihre Kontrolle gebracht haben. Eine aggressive Parallelgesellschaft, die mit ihren kriminellen Strukturen polizeilich nur noch punktuell zu beherrschen ist. Jugendliche aus diesen Kreisen bildeten die gewalttätige Klientel, die den Gerichtsalltag der couragierten Richterin prägten. In diesen Kreisen war die richterliche Repräsentantin des von ihnen abgelehnten Rechtsstaates zutiefst verhasst.

Die Vertuschung einer Ermordung der couragierten Richterin durch diese kriminellen Migrantenkreise stände im Interesse jener politischen Ignoranten der Wirklichkeit, die in ihrer blinden ideologischen Multikultimentalität die heutigen fast nicht mehr beherrschbaren Zustände – trotz aller Warnungen – durch Untätigkeit und reflexhafte Relativierung politisch zu verantworten haben.

In dieser degenerierten politischen Berliner Landschaft ist nur noch eine einzige glaubwürdige Figur zu erkennen: Der unermüdliche Mahner der Realitäten in einer gesetzlosen Parallelgesellschaft, die unsere Rechtsordnung ablehnt: Der Berliner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD), der mit Kirsten Heisig eng zusammengearbeitet hat.

Höchst empfehlenswert: Das Ende der Geduld

Dokumentation zum Thema:

Und Informationen des Journalisten Gerhard Wisnewski, der nicht den manipulativen Mainstream-Medien der Regierenden zugeordnet werden kann.
Wisnewski klagte mit Erfolg auf Auskunft der Staatsanwaltschaft über die Umstände des Todes der Richterin.

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Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen über postmortal.de

Der Bericht in postmortal.de
Gezielte Lügen und dreiste Demagogie – Die Grachtenaffäre deutscher Kirchen- und Bestatterfunktionäre – wurde thematisiert im Buch und in der CD von Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen:
“Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!”
Die Weltgeschichte der Lüge

Zitate von den Seiten 93/94 des Buches:

R.W. …die Pornodarstellerin, die jeden Tag furchtbar erregt tut, der Bestattungsunternehmer…

D.H. Bestattungsunternehmer? Wen soll der denn unter die Erde lügen?

R.W. Die Bestattungsfunktionäre, die verbreiten, massenweise Urnen würden in niederländischen Grachten entleert, ja auch ganze Urnen würden dort reingeschmissen, wie sich bei jeder Grachtenreinigung herausstelle.

D.H. Ich verstehe nicht…

R.W. Die Würde des Menschen in der Urne und in der Gracht sei unantastbar, aber schwer verletzt…

D.H. Kommen Sie zu Potte.

R.W. Geschmackvoll, wie Sie das sagen. Jedenfalls geht der Chefredakteur der Fachzeitschrift “Postmortal” dem ganzen nach und findet heraus, dass man in Holland nie davon gehört hat. Es handelt sich bei der Mär von den Grachten-Urnen bloß um eine “gezielte Kampagne der Bestattungsindustrie”, gerichtet gegen die Liberalisierung des Friedhofszwangs und die Ausstreuung der Verblichenen in freier Natur.

D.H. Ich wußte um die Verbreitung der Lüge weltweit, hätte aber nie gedacht, ihr auch im Schlamm niederländischer Grachten zu begegnen.

R.W. Immerhin nicht persönlich.

D.H. Man kann ja fast froh sein, dass sich die Bestattungsindustrie keine Märchen über die Holländer, ihre Coffeeshops und das Feuerbegräbnis ausgedacht hat.

Auch in der damaligen Sendung bei Johannes B. Kerner im ZDF bei ihrer Buchvorstellung erwähnte Roger Willemsen die Lüge von den Urnen in den Amsterdamer Grachten.

Immerhin: In die Weltgeschichte-der-Lügen-Liga haben es die Funktionäre des dubiosen Düsseldorfer Bestatterverbandes und die allerhöchst frommen Funktionsträger der christlichen Amtskirchen ja bereits geschafft.

In diesem Lügengeflecht ist offenbar auch eine aktuell amtierende grüne Ministerin aus dem Landtag NRW verstrickt. Das wird hier in postmortal.de noch zum Thema werden.

Gezielte Lügen und dreiste Demagogie – der Artikel von postmortal.de

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Die flinken, motivierten Mitarbeiter des Friedhofsamtes auf dem Düsseldorfer Südfriedhof

Soeben ist die Trauerfeier in der Friedhofskapelle beendet. Die flinken Friedhofsbediensteten des Südfriedhofs schaffen die dort aufgestellten Kränze und Blumengebinde schnellstens zur nahen Grabstätte, noch bevor der Trauerzug der Beerdigung mit dem Sarg am Grab eintrifft. Ein total eingespieltes Team der motivierten Friedhofsbediensteten. Im Hintergrund hört man derweil einen Dudelsackspieler im schottischen Kilt, der sich von dem präzisen, haarscharfen Wendemanöver des Elektrofahrzeugs unbeeindruckt zeigt.

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“Fünf-Sterne-Hotel”, gebucht für die “Ewigkeit” auf dem Nordfriedhof Düsseldorf

Foto: postmortal.de - Bernd Bruns -

Eine außergewöhnliche  Grabstätte mit noch zwei freien Plätzen, entdeckt auf dem Nordfriedhof in Düsseldorf.  Noch vor wenigen Jahren wäre ein solch erfrischend “schrilles” Gemeinschaftsgrab von den Friedhofsbürokraten und amtlichen Kulturwächtern nicht genehmigt worden. Doch inzwischen haben sich die Bürger Gestaltungs-Freiräume auf den deutschen Friedhöfen erkämpft.  Hier ein älterer Artikel des SPIEGEL zu dieser Thematik.

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Bestattungsrecht Thüringen

Thüringer Bestattungsgesetz (ThürBestG)

vom 19. Mai 2004 (GVBl. 2004 S. 505)

Bisherige Änderungen:

geändert am 8. Juli 2009 durch Artikel 4 des Thüringer Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt (GVBl. Nr. 10 vom 30.07.2009 S. 592)

Der Landtag hat das folgende Gesetz beschlossen: Weiterlesen

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Bestattungsgesetz Schleswig-Holstein

Gesetz über das Leichen-, Bestattungs- und Friedhofswesen des Landes Schleswig-Holstein (Bestattungsgesetz – BestattG)
vom 4. Februar 2005 (GVOBl. Schl.-H. 2005 S. 70)

Bisherige Änderungen:
geändert am 16. Februar 2009 durch Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung des Bestattungsgesetzes (GVOBl. Schl.-H. Nr. 3 vom 26.02.2009 S. 56)

Der Landtag hat das folgendes Gesetz beschlossen: Weiterlesen

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Bestattungsrecht Sachsen-Anhalt

Gesetz über das Leichen-, Bestattungs- und Friedhofswesen des Landes Sachsen-Anhalt
(Bestattungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt – BestattG LSA)

Vom 5. Februar 2002 (GVBl. LSA 2002 S. 46)

Bisherige Änderungen:
zuletzt geändert durch § 37 Abs. 1 des Wohn- und Teilhabegesetzes (GVBl.LSA Nr. 5 vom 25.02.2011, S. 136)1) geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 26. März 2004 (GVBl. LSA 2004 S. 234)
Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat das folgende Gesetz beschlossen, das hiermit nach Gegenzeichnung ausgefertigt wird und zu verkünden ist: Weiterlesen

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Bestattungsgesetz Sachsen

Sächsisches Gesetz über das Friedhofs-, Leichen- und Bestattungswesen (Sächsisches
Bestattungsgesetz – SächsBestG)

vom 8. Juli 1994 (SächsGVBl. 1994 S. 1321)

Bisherige Änderungen:
zuletzt geändert am 19. Juni 2009 durch das Gesetz zur Änderung des Sächsischen Bestattungsgesetzes (SächsGVBl. Nr. 9 vom 10.07.2009 S. 382) geändert am 29. Januar 2008 durch Artikel 53 des Gesetzes zur Neuordnung der Sächsischen Verwaltung (Sächsisches Verwaltungsneuordnungsgesetz –
SächsVwNG) (SächsGVBl. Nr. 3 vom 05.02.2008 S. 178) geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 5. Mai 2004 (SächsGVBl. 2004 S. 148) Weiterlesen

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